Archiv

Jahr: Monat:

25. Juni 2019
Neue Internetseite

29. Mai 2019
Die Paulus-Flasche

01. April 2019

Großer Beitrag zur Inklusion

Viele Jahre lang war der Heilpädagogische Kindergarten Hagen als eigenständige Einrichtung im Hagener Ortsteil Emst bekannt. Unter der Prämisse der Inklusion wurden in den letzten Jahren die drei Gruppen inklusiv ausgerichtet und jeweils einem bestehenden Regelkindergarten angegliedert.

Janina Korthaus (2. v. l.) leitet den Heilpädagogischen Kindergarten Hagen. Das Foto zeigt sie in der Gruppe in der Kita Oase Loxbaum.

„Uns gibt es als Heilpädagogischen Kindergarten aber weiterhin“, so die Leiterinnen Janina Korthaus und Ludwig Eilders. Alle drei Gruppen sind zwar organisatorisch nach wie vor „der Heilpädagogischen Kindergarten Hagen“, jedoch als Gruppen bei drei unterschiedlichen Trägern angedockt: In der Kita Oase Loxbaum der Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen (seit August 2016), seit August 2018 bei der Kita „Am Bügel“ (Stadt Hagen) sowie seit Dezember 2018 in der KiTa St. Paula (Caritasverband Hagen).

Die Gruppen des Heilpädagogischen Kindergartens sind für drei- bis sechsjährige Kinder vorgesehen, die aufgrund besonderer Bedarfe eine intensive Förderung benötigen, die ein Regelkindergarten in diesem Umfang nicht bieten kann. „Wir fördern die Kinder individuell in ihrer Entwicklung“, so Ludwig Eilders, der auch die Kita Oase Loxbaum leitet, „Für Kinder mit einer Behinderung ist es hilfreich, klare Strukturen zu haben.“ Deshalb gibt es beispielsweise die feste Betreuungszeit von acht bis 14 Uhr. Die Kinder werden in kleineren Gruppen von zu Hause abgeholt und mit Kleinbussen zur Kita gefahren. Beim Ankommen im Kindergarten beginnt dann der Kita-Alltag, der von einem engen Bezug zu den pädagogischen Fachkräften geprägt ist. Der Tagesablauf ist klar strukturiert, wiederkehrende Abläufe und Rituale spielen dabei eine große Rolle. „Unsere Kinder benötigen in besonderem Maße das Gefühl von Sicherheit“, ergänzt Janina Korthaus.

„Leider werden in Hagen nur 24 heilpädagogische Plätze angeboten“, merkt Ludwig Eilders an, eigentlich ist der Bedarf an heilpädagogischen Plätzen größer. Wenn also auch nicht mehr in der alten Form als in sich geschlossene Einrichtung, so ist der Heilpädagogische Kindergarten auch zukünftig in inklusiver Form in den drei genannten Einrichtungen wichtiger Bestandteil im Hagener Betreuungssystem.

Cookie Hinweis
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Nutzung dieser Cookies zu. Siehe auch unsere Datenschutzhinweise
Zur Kenntnis genommen