Großspende für neues Kinderheim

Die Evangelische Stiftung Volmarstein plant auf ihrem Zentralgelände in Wetter ein modernes Haus für 24 Kinder mit schwerer Behinderung. Für den Bau dieses 3,5-Millionen Euro teuren Hauses, das durch Kostenträger und Eigenmittel der Stiftung finanziert wird, hat die Hans-Grünewald-Stiftung aus Schwelm 250.000 Euro gespendet.

Am Standort des neuen Hauses für Kinder mit Behinderung (v.l.): Babette Fraune (Architektin Stiftung Volmarstein), Markus Bachmann, Jürgen Dittrich (beide Vorstand Stiftung Volmarstein), Gerd Westermann, Peter Erne (beide Hans-Grünewald-Stiftung), Ekkehard Meinecke (Stiftung Volmarstein), Lars Erne, Axel Johannvordersielhorst (beide Hans-Grünewald-Stiftung).

Die Evangelische Stiftung Volmarstein plant auf ihrem Zentralgelände in Wetter ein modernes Haus für 24 Kinder mit schwerer Behinderung. Für den Bau dieses 3,5-Millionen Euro teuren Hauses, das durch Kostenträger und Eigenmittel der Stiftung finanziert wird, hat die Hans-Grünewald-Stiftung aus Schwelm 250.000 Euro gespendet.

„Der Name Grünewald hat für uns große Bedeutung“, erklärt Jürgen Dittrich, Vorstand der Stiftung Volmarstein. Deshalb wird das neue Haus für Kinder mit Behinderung nach Auguste Grünewald benannt. Die im Jahre 1981 verstorbene Chefin der Spedition Schmidt-Gevelsberg in Schwelm ist wegen ihres nachhaltigen sozialen Engagements bekannt geworden. Per Testament hatte sie die nach ihrem Ehemann benannte „Hans-Grünewald-Stiftung“ gegründet. Einer der festgeschriebenen Zwecke dieser Stiftung ist die Unterstützung der Stiftung Volmarstein.

Beim Ortstermin schauten sich kürzlich die Mitglieder des Kuratoriums der Hans-Grünewald-Stiftung mit dem Vorsitzenden Peter Erne auf dem Bauplatz direkt neben der Kita Pusteblume um. Erne war von den Plänen beeindruckt. „Das ist ein wichtiges Projekt“, meinte er. Symbolisch bekamen die Mitglieder des Kuratoriums das Namensschild überreicht, das an dem neuen Haus angebracht wird. Wenn bei der Genehmigung alles glatt läuft, findet 2019 der erste Spatenstich statt.

Auf einer Grundfläche von 1200 Quadratmetern entstehen drei Wohngruppen, die optimale Pflege- und Betreuungsmöglichkeiten für Kinder mit schwerer Behinderung bieten. Die Ausstattung ist auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten. Dazu gehören elektronische Türöffnungssysteme und absolute Barrierefreiheit. Allerdings wird längst nicht alles, was im Alltag kindgerechtes Wohnen garantiert, vom Kostenträger übernommen. Um pädagogisch sinnvolle Ausstattungs-Extras wie einen Snozelraum oder Klangliegen vorzuhalten, hat die Stiftung Volmarstein das Auguste-Grünewald-Haus als Jahresspendenprojekt ausgewählt.

Seit den 80er Jahren fördert die Hans-Grünewald-Stiftung kleine und große Volmarsteiner Projekte. Mittlerweile liegt die Unterstützung bei mehr als drei Millionen Euro. Besonders erinnert sich der langjährige Kuratoriums-Vorsitzende Erne an das Bewegungsbad für Kinder mit schwerer Behinderung im Oscar-Funcke-Haus, dessen Betrieb die Hans-Grünewald-Stiftung in den 80er Jahren sichergestellt hatte. „Das Bild von dem Jungen, der von zwei Therapeuten ins Wasser gehievt wurde, hat sich bei mir eingeprägt“, so Peter Erne.

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