Gottesdienst für die Unbedachten am 18. Oktober

Der nächste ökumenische „Gottesdienst für die Unbedachten“ wird am Donnerstag, 18. Oktober, um 17 Uhr in der katholischen St.-Marienkirche in der Hagener Innenstadt gefeiert.

In dem Gottesdienst für die Unbedachten wird für jede Verstorbene und jeden Verstorbenen eine Kerze angezündet. Foto: Nicole Schneidmüller-Gaiser

Die Initiatoren, Pfarrerin Elke Schwerdtfeger und Pfarrer Jürgen Krullmann vom Evangelischen Kirchenkreis Hagen, Pfarrer Jürgen Schmitt-Assmann vom katholischen Dekanat Hagen und die Stadt Hagen laden ein, all jener Menschen zu gedenken, die ohne Trauerfeier durch das Ordnungsamt bestattet worden sind. Als Vertreter der Stadt Hagen wird Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer teilnehmen.

„In Hagen werden in diesem Jahr etwa 80 Menschen auf diese Weise beigesetzt“, sagt Pfarrerin Elke Schwerdtfeger. „Wir möchten das Augenmerk darauf richten, dass Menschen beerdigt werden, ohne dass jemand sie begleitet. Sie haben keine Angehörigen mehr oder Angehörige konnten nicht gefunden werden.“

Während des Gottesdienstes werden die Namen der Verstorbenen verlesen. Für jede und jeden wird eine Kerze angezündet. Im Vorfeld werden die Namen außerdem in einer Traueranzeige in der Tageszeitung veröffentlicht.

„Die Verstorbenen haben nicht anonym gelebt; sie hatten Nachbarn, Kolleginnen und Bekannte. Und so biete der Gottesdienst auch jenen, die die Verstorbenen gekannt haben, eine Gelegenheit zum Abschied nehmen und zur letzten Begleitung“, so Elke Schwerdtfeger.

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