„Auch digitale Konfi-Arbeit macht Spaß!“

Wer hätte das gedacht? Aber auch digitale Konfirmand*innenarbeit macht Spaß! Davon ist das Konfi-Team der Lydia-Kirchengemeinde überzeugt. Denn hier findet die Arbeit mit den Konfis seit November letzten Jahres ausschließlich digital statt. Mit Erfolg!

Auf digitalem Weg ist in der Zoom-Konfistunde dieses Engelbild entstanden. Foto: Ev. Lydia-Kirchengemeinde

Jeden Monat gibt es ein Treffen per Zoom. Dazwischen wird jeweils freitags ein kleiner Arbeitsimpuls über die KonApp der Deutschen Bibelgesellschaft verschickt. „Natürlich wären Treffen in Präsenz schöner - keine Frage“, sagt Pfarrer Henning Waskönig. Toll sei aber, dass inzwischen technisch vieles möglich sein: „Für Kleingruppenarbeiten können digitale Räume (Break-Out-Rooms) geschaffen werden, über den eigenen Bildschirm sind Fotos, Grafiken und auch kurze Videos mit allen zu teilen, auf einem digitalen Whiteboard können die Teilnehmer*innen gemeinsam Gedanken und Arbeitsergebnisse festhalten und später den anderen präsentieren.“

In der Zoom-Einheit im Februar haben sich die Konfis mit der dritten Strophe des Liedes „Von guten Mächten“ von Dietrich Bonhoeffer („Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand.“) beschäftigt. Sie wird in Gottesdiensten selten gesungen, bietet aber gerade in Zeiten der Pandemie Ansatzpunkte zum Gespräch. „Im Hintergrund dieser Liedstrophe steht biblisch die Erzählung von Jesu Beten in Gethsemane“, so Diakon Michael Bosqui. „Beim Evangelisten Lukas tritt Jesus an dieser Stelle ein Engel hilfreich zur Seite.“

Diesen Engel haben die Konfis in Kleingruppen gemalt - ergänzt mit einer Erklärung: „Der Engel kämpft gegen Corona; er stärkt (mit Brot und vielem anderen); er beschützt uns zu Hause (siehe Bild: das gelbe Dach); er sorgt dafür, dass jede und jeder zu seinem Recht kommt; ihm kann nichts so leicht etwas anhaben (siehe Bild: das Kettenhemd um seine Brust und der Mundschutz).“

Dass die digitalen Wege kein persönliches Treffen ersetzen, sei keine Frage - das sind sich Gemeindepfarrer Henning Waskönig und Diakon Michael Bosqui einig. „Aber bis die Konfirmand*innenarbeit wieder in Präsenz stattfinden kann, erproben wir weiterhin gerne die digitalen Möglichkeiten. Denn auch auf diese Weise macht Konfi-Arbeit Spaß!“

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