17/07/2026 0 Kommentare
Westfälischer Schöpfungspreis geht nach Haspe
Westfälischer Schöpfungspreis geht nach Haspe
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Westfälischer Schöpfungspreis geht nach Haspe
Der 1. Platz des Westfälischen Schöpfungspreises 2026 und damit auch 2000 Euro gehen nach Haspe. Rund um den dortigen evangelischen Friedhof engagiert sich ein großes Team aus überwiegend Ehrenamtlichen seit vielen Jahren für Biodiversität, Klimaschutz, Erinnerungskultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Menschen unterschiedlicher Generationen, Kulturen und Lebenswelten übernehmen dabei gemeinsam Verantwortung für unterschiedliche Projekte.
Der Westfälische Schöpfungspreis, der vom Institut für Kirche und Gesellschaft in der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) vergeben wird, stand in diesem Jahr unter dem Motto: „Zusammenhalt schafft Zukunft – gemeinsam für die Schöpfung handeln.“ Die EKvW würdigt mit diesem Preis gemeinsames Engagement mit Blick auf Klima- und Umweltschutz. Bewerben können sich zum Beispiel Kirchengemeinden, Kitas, Jugendgruppen oder Initiativen.
In Haspe bindet das Team um Karin Thoma-Zimmermann auch Grundschulkinder, junge Erwachsene von Bethel.regional, Seniorinnen und Senioren sowie ehemalige Geflüchtete aus Afghanistan und der Ukraine in die Projekte vor Ort ein. „Jede und jeder bringt sich ein, wie sie und er kann“, so die ehemalige Lehrerin. „Gemeinsam haben wir auf dem Friedhof zum Beispiel Obstbäume, klimaresistente Gehölze und Staudenbeete gepflanzt und eine Käferburg aufgebaut. Darüber hinaus entstand ein Garten der Erinnerung“, sagt sie weiter. „Über diese Arbeit hat sich ein Netzwerk verschiedener Generationen und Institutionen entwickelt. Menschen, die sich zuvor kaum begegnet wären, arbeiten und gestalten heute gemeinsam.“
Schon einige Tage vor der Preisverleihung wusste das Hasper Team, dass es zu den Gewinnern des Schöpfungspreises zählen würde. „Als dann klar war, dass wir auf dem 1. Platz gelandet sind, war die Freude natürlich riesengroß.“ Das Preisgeld von 2000 Euro würde das tatkräftige Team gerne für weitere Projekte auf dem Friedhof einsetzen. „Da wir kürzlich eine Ringelnatter auf dem Gelände entdeckt haben, überlegen wir, einen Bruthaufen anzulegen“, so Karin-Thoma Zimmermann. „Außerdem gibt es die Idee, ein Duftbeet zu gestalten und Führungen mit Expertinnen und Experten anzubieten.“
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