10/02/2026 0 Kommentare
Lebensgeschichten von Holocaust-Überlebenden
Lebensgeschichten von Holocaust-Überlebenden
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Lebensgeschichten von Holocaust-Überlebenden
Das Hagener Osthaus Museum eröffnet am Dienstag, 3. März, die Wanderausstellung „Werde Zweitzeug*in – Eine interaktive Ausstellung gegen das Vergessen“. Die Ausstellung geht bis zum 29. März und kann zu den üblichen Öffnungszeiten des Museums besucht werden (Dienstag bis Sonntag von 12 bis 18 Uhr). Die Ausstellung richtet sich insbesondere an Jugendliche zwischen zwölf und 16 Jahren. Aber auch ältere Jugendliche, Erwachsene und Multiplikator*innen sind herzlich zum Besuch eingeladen.
In „Werde Zweitzeug*in“ stehen die (Über)lebensgeschichten von vier interviewten Zeitzeug*innen im Mittelpunkt: Chava Wolf, Henny Brenner, Wolfgang Lauinger und Dr. Leon Weintraub. Diese Form der Begegnung soll den Besucher*innen ermöglichen, persönliche Zugänge zum Thema Holocaust zu entwickeln. „Die Vermittlung persönlicher Lebensgeschichten von Holocaust-Überlebenden kann helfen, Geschichte zu begreifen, aus ihr zu lernen und so die Gesellschaft zu verändern“, so die Mitglieder des Vereins ZWEITZEUGEN e.V., der hinter der Ausstellung steht und sich dafür einsetzt, dass die Geschichten der Zeitzeug*innen weitergegeben werden und dass möglichst viele (junge) Menschen befähigt und ermutigt werden, davon zu berichten. Der Verein hat insgesamt 37 Geschichten von Zeitzeug*innen des Holocaust dokumentiert und gibt diese auf vielfältige Weise weiter.
Hinter der Wanderausstellung im Osthaus Museum stehen neben dem Verein ZWEITZEUGEN das AllerWeltHaus Hagen und das Kommunale Integrationszentrum der Stadt. Ermöglicht wird das Projekt durch die finanzielle Förderung der Märkischen Bank Stiftung, durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!" des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und durch die Deutsche Postcode Lotterie.
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