Sommersynode in der Christusgemeinde in Wetter

Dass sich die Kirche angesichts gesellschaftlicher Veränderungen und Lebensumstände der Menschen wandelbar zeigen muss und dabei trotzdem fest in ihrer Tradition stehen kann - das war einer der zentralen Gedanken bei der Sommersynode des Evangelischen Kirchenkreises Hagen.

Haben sich im Schatten zum Bild aufgestellt: (von links) die künftige Skriba Pfarrerin Dr. Christine Kress, Rolf Neuendorf, neuer Leiter des Kinder- und Jugendcircus` Quamboni, Assessor Pfarrer Henning Waskönig, Kreiskantor Sven Bergmann, Pfarrer Heinrich Baumann (aktueller Skriba) und Superintendentin Verena Schmidt im Rahmen der Sommersynode des Ev. Kirchenkreises Hagen (Foto: Kristina Hußmann).

Pfarrer Thorsten Maruschke stellte dieses Thema ins Zentrum seiner Predigt, die er zumAuftakt der Synode in der Wetteraner Christuskirche hielt. Und auch Superintendentin Verena Schmidt betonte in ihrem Bericht wenig später mit Referenz auf das Bild der lebendigen Steine : „Die Kirche als Haus der lebendigen Steine benötigt Gemäuer und Gebäude - aber daran dürfen wir uns nicht festklammern. Wir müssen uns weiterentwickeln und immer wieder neu über den Tellerrand blicken. Christus ist dabei unser Eckstein.“

Neben notwendigen Regularien standen an diesem Tag vor allem strukturelle und finanzielle Fragen aber auch der Kirchentag 2019 in Dortmund und die Wahlen im Mittelpunkt. So wurde Pfarrerin Dr. Christine Kress zur künftigen Skriba (Protokollantin des Kreissynodalvorstandes) gewählt und wird damit im kommenden Jahr Pfarrer Heinrich Baumann ablösen, der dann in den wohlverdienten Ruhestand geht.

Gleich zu Beginn der Synode begrüßte Verena Schmidt neue stimmberechtigte Mitglieder der Synode - darunter auch Sven Bergmann, der neuen Kreiskantor für Popularmusik, der auch den Gottesdienst am Klavier begleitete. „Auf der letzten Sommersynode haben wir beschlossen, dass wir diese Stelle künftig mit diesem Schwerpunkt besetzen wollen“, blickte Verena Schmidt zurück. „Schön, dass genau Sie nun heute hier stehen.“ Außerdem als Gast dabei und von der Superintendentin nach vorne gebeten: Rolf Neuendorf, der neue Leiter des Kinder- und Jugendcircus` Quamboni.

In Sachen Struktur ging es vor allem Dingen um die Bildung der fünf Kooperationsräume des Kirchenkreises, innerhalb derer künftig die Arbeit der Gemeinden organisiert werden soll. „In vielen Bereichen funktioniert das schon sehr gut, und viele weitere Prozesse sind angestoßen“, so Hartmut Klar, im Kirchenkreis verantwortlich für Gemeinde- und Organisationsentwicklung. „In Projekten - wie zum Beispiel einem Werkstattgottesdienst - werden die Synergiemöglichkeiten konkret sichtbar.“

Michael Lingenberg, Leiter des Referates für Kinder- und Jugendarbeit der Ev. Jugend, und Pfarrer Christoph Gerdom berichteten über den aktuellen Stand der Vorbereitungen auf den Kirchentag in Dortmund im kommenden Jahr. Unter anderem ging es dabei um die Quartiersuche und die Möglichkeiten der Mitgestaltung und Teilnahme zum Beispiel als Chor oder Theatergruppe.

Der Stellenplan des gemeinsamen Kreiskirchenamtes im Gestaltungsraum IV (der Kirchenkreise Hagen, Hattingen-Witten und Schwelm) wurde vor dem Hintergrund der Einführung der kaufmännischen Buchführung im kirchlichen Bereich gemäß gutachtlicher Empfehlung angepasst.

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