Privatquartiere in Hagen gesucht

Die Verwortlichen für den Kirchentag in Dortmund sind auf der Suche nach Privatquartieren für Gäste der Großveranstaltung, die vom 19. bis 23. Juni stattfindet. So ist Hans Leyendecker, Präsident des Kirchentages, jetzt zu Besuch in Hagen gewesen, um Oberbürgermeister Erik O. Schulz bei der Suche nach Unterkünften um Hilfe zu bitten.

Da sich die Dortmunder bislang als zögerliche Gastgeber erweisen, erhoffen sich die Organisatoren mehr Bereitschaft in der Nachbarstadt. Von 8000 wahrscheinlich benötigten Betten, stehen erst 1900 zu Verfügung. „Ich kann mir das nicht erklären“, sagt Hans Leyendecker ratlos. Derartige Probleme habe es in der Geschichte des Kirchentages noch nie gegeben.

Nun hoffen die Kirchentagsverantwortlichen auf die Gastfreundschaft der Hagener. „Wer einen Kirchentagsgast aufnehmen möchte, braucht kein Gästezimmer“, so Anna-Maria Erlinghäuser vom Organisationsteam. „Ein Bett, ein Sofa oder eine Liege und ein kleines Frühstück am Morgen reichen völlig aus.“ Das Angebot von Privtquartieren richtet sich an Menschen ab 35 Jahren, an Behinderte, Mitwirkende, internationale Gäste und Familien mit kleinen Kindern.

Oberbürgermeister Erik O. Schulz ist sich sicher, dass die Volmestädter helfen können: „Wie Hagener sind schon immer gute Gastgeber gewesen.“ Er selbst habe vor 36 Jahren den Kirchentag in Hannover besucht: „Und ich möchte, dass viele Menschen die Chance bekommen, auch so ein Fest zu erleben.“

Wer ein Privatquartier anbieten möchte, kann sich unter 0231.99768200 oder unter http://www.kirchentag.de/privatquartier anmelden.

 

 

 

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