Prinzipalstücke kommen pünktlich zu Festwoche

Pünktlich zur Festwoche zur Wiedereröffnung der Johanniskirche am Hagener Markt sind die neuen Prinzipalstücke angekommen. Altar, Ambo, ein Halter für die Osterkerze und ein zentrales Kreuz haben die Architekten Raoul Zamel und Lars Krug für das Gotteshaus im Herzen von Hagen entworfen.

Pfarrerin Katharina Eßer, Kirchenmusiker Frank Förster und Küster Michael Jessen freuen sich, dass die Prinzipalstücke pünktlich zur Festwoche eingetroffen sind. Fotos: Kristina Hußmann

Die beiden Ingenieure, die für die gesamte Sanierung der Kirche im vergangenen Jahr verantwortlich zeichnen, haben sich farblich an den warmen und zugleich hellen Tönen im Innenraum orientiert. Patiniertes Messing und nahezu unbehandeltes Eichenholz "passen farblich sehr gut und sind dabei schlichte, aber zugleich sehr wertige Materialien", erklärt Raoul Zamel. Der sparsame Materialeinsatz gebe den Dingen zudem eine gewissen Leichtigkeit. "Die Prinzipalstücke fügen sich harmonisch in den Raum und lassen viel Platz für das, was hier wirken soll", findet Pfarrerin Katharina Eßer und sagt bei einem Blick durch den Innenraum der Kirche. "Es ist alles viel besser als ich es mir je hätte vorstellen können."

Die neuen Prinzipalstücke fügen sich harmonisch in den Innenraum der Kirche.

Hergestellt worden sind die Prinzipalstücke in der Abteischmiede in Meschede von Pater Abraham und seinen Mitarbeitern. "Sie sind sehr erfahren, was solche Objekte betrifft", so das Architekten-Duo. Auch die Behänge am Altar und am Ambo, die Antependien, wurden im Kloster in Meschede, in der Weberei, gefertigt. "Das war eine wunderbare Zusammenarbeit." Alle Teile haben ihren festen Platz in der Johanniskirche. Zugleich aber sind sie beweglich. Denn: "Wir möchten den Kirchenraum auch in Zukunft für kulturelle Veranstaltungen nutzen", erklärt Katharina Eßer. Konzerte, Theater- oder auch Tanzstücke könnten durch die Mobilität der Teile einen Platz in dem Gotteshaus finden. "Auch durch den Wechsel von Kirchenbänken zu Einzelstühlen haben wir hier größt möglichen Spielraum."

Die Prinzipalstücke samt Antependien sind in den Werkstätten des Klosters in Meschede gefertigt worden.

So startet die Stadtkirchengemeinde mit Beginn des Februars auch mit einem neues Gottesdienstkonzept. Unter dem Titel "Eat an Pray" wird es jeden Dienstag einen Mittagsgottesdienst und die Möglichkeit zu einem kleinen Imbiss geben. "Thank god it`s friday" heißt das neue Gottesdienstformat, das künftig freitags von 17 bis 19 Uhr angeboten wird. Samstags wird es wie auch in der Vergangenheit Andachten zur Marktzeit geben. "Darauf freuen sich die Menschen nach der langen Pause schon sehr", weiß Küster Michael Jessen. "Jeden vierten Sonntag im Monat bieten wir einen ganz klassischen Gottesdienst mit Abendmahl", so Katharina Eßer. Auch an dem Format "Kirche to go" möchte die Gemeinde festhalten.

 

 

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