Ökumenische Beteiligung bei Veranstaltungen zum Flutgedenken

Mit einem gemeinsamen Glockengeläut am Abend des 14. Juli haben das Katholische Dekanat Hagen-Witten und der Evangelische Kirchenkreis Hagen der Flutkatastrophe vor einem Jahr gedacht. „Von 18 bis 18.10 Uhr haben die Glocken in und um Hagen geläutet. Damit haben wir die Menschen aufgerufen, für diesen Moment innezuhalten. Zuhause, am Arbeitsplatz, im Schwimmbad - eben dort, wo man gerade war“, so Dechant Dieter Aufenanger. Über das gemeinsame Geläut am Jahrestag der Flut hinaus, beteiligen sich die evangelische und die katholische Kirche im Raum Hagen in den kommenden Wochen mit ökumenischen Gottesdiensten und geistlichen Impulsen an Gedenkveranstaltungen zur Flutkatastrophe vor einem Jahr.

Die Dahler Kirche war besonders schwer von dem Hochwasser im vergangenen Jahr betroffen.

In Dahl findet am Sonntag, 21. August, ein ökumenisches Sommerfest statt. Es endet um 17 Uhr mit einem gemeinsamen Gottesdienst. Von katholischer Seite wird Pfarrer Claus Optenhöfel mitwirken. Für den Kirchenkreis wird Superintendent Henning Waskönig den Gottesdienst feiern. Die musikalische Gestaltung übernehmen Musikgruppen aus beiden Kirchengemeinden. „Das ökumenische Sommerfest in Dahl steht im Zeichen der Flut“, sagt Superintendent Henning Waskönig. „Die Menschen im Volmetal sind durch eine kaum nachvollziehbare Zeit gegangen und haben als Gemeinschaft Unglaubliches geleistet.“

Auch bei dem durch die Hochwasserhilfe des SkF (Sozialdienst katholischer Frauen) organisierten Stadtteilfest am 27. August ab 14 Uhr in Eckesey wird ein geistlicher Impuls zum Programm gehören. Kirchen, Vereine, Feuerwehr und weitere Gruppen kommen an diesem Tag zusammen, um nach dem gemeinsamen Aufräumen vor einem Jahr zu feiern.

Für den 3. September lädt der CVJM um 17 Uhr zu einem Gottesdienst auf seinem Gelände am Märkischen Ring ein. Anschließend gibt es bei Fingerfood und Getränken die Möglichkeit zum Gespräch und Beisammensein.

„Die Gottesdienste werden ein besonderes Format haben“, erklärt Superintendent Henning Waskönig. „In kurzen Interviewblöcken mit Betroffenen und Helfenden werden wir – in Verbindung zu der biblischen Erzählung von Nehemia und dem Wiederaufbau der Stadtmauer Jerusalems – auf die Situation des Hochwassers zurückblicken“, so der Theologe.

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