Kostbare Altartücher für die Kapelle am Mops

Die Evangelische Stiftung Haspe hat jetzt kostbare Altartücher für das Evangelische Krankenhaus gespendet. „Wir pflegen traditionell eine enge Verbindung zum Krankenhaus“, betont Ulf Richter, Vorsitzender der Stiftung. „Die Aufwertung der wunderschönen Kapelle ist uns ein Anliegen.“

Das Bild zeigt von links Ulf Richter, Vorsitzender des Stiftungsrates, Nicole Banski, Irmhild Borggräfe, Almut Mittelbach und Krankenhausseelsorgerin Susanne Haensel.

Harmonisch fügen sich die grünen Farben der neuen Altar- und Kanzeltücher - der sogenannten Antependien oder Paramente  - mit den Glasmalereien der Fenster zu einem Gesamtkunstwerk.

Seit vielen Jahren lassen die durch den Künstler Leo Janischowsky gestalteten Fenster den Innenraum der Kapelle in einem besonderen Licht erstrahlen. Die Motive erinnern an Gräser, Blumen und Bäume. Daher wird die Kapelle treffend „Gewächshaus der Hoffnung“ genannt.

„Viele Patienten und Angehörige nutzen den Raum als Ort der Stille und des Gebets, um Sorgen abzuladen und Kraft zu tanken“, weiß Pfarrerin Susanne Haensel. Die Krankenhausseelsorgerin vom Mops hatte die Idee, die Kapelle mit neuen Altartüchern aufzuwerten.

Sie bedankte sich im Namen des Krankenhauses, dass dies nach zwei Jahren nun durch die Spende gelingen konnte.

Die Paramente sind eine Extra-Anfertigung der Paramentenwerkstatt Kaiserswerth für die Trinitatiszeit. Rund 3900 Euro kosteten die wertvollen Werke. Korrespondierend zu der Farbgestaltung der Kapellenfenster haben die beiden Künstlerinnen Valeska Stengert und Kerstin Fröse den dunkelgrünen Unterstoff gewebt und die Seidenapplikationen in Farbabstufungen gefärbt. Die Stoffe haben sie in Handarbeit angebracht und mit Stickereien versehen. Inhaltlich werden die Themen Werden und Vergehen, Leben und Wachsen, Welt und göttliche Trinität dargestellt.

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