„Kirche als Anlaufpunkt mitten in der Stadt“

Dass eine Kirche auch ein Raum für Kunst und Kultur ist, das möchte Katharina Eßer in das Bewusstsein der Menschen bringen. „Wir bieten einen tollen Ort für kulturelle Veranstaltungen“, sagt sie. „Und mein Ziel ist, dass das viele Menschen erfahren und wissen.“ Die Pfarrerin organisiert und betreut zusammen mit dem Team der Ev.-Luth. Stadtkirchengemeinde Ausstellungen und Konzerte in der Hagener Johanniskirche und sagt: „Die Menschen, die kommen, sind erstaunt, was bei uns los ist.“

So gab es in den vergangenen Monaten gleich mehrere Ausstellungen: Zum Caritas-Jubiläum ging es um „Behinderung im Wandel der Zeit“. „Im Rahmen der Fairen Woche haben wir in Zusammenarbeit mit dem Allerwelthaus Exponate zum Thema Kinderarbeit gezeigt.“ Die Fotoausstellung „Moria“ bot Platz für die Bilder Martin Gerners, der selbst in dem Flüchtlingscamp gelebt hat.

Die nächste Ausstellung ist mit dem Hagener Künstler Uwe Will geplant. „Er illustriert seit einiger Zeit unsere Predigten.“ Die Bleistiftzeichnungen werden im Dezember ihren Platz in der Kirche finden.

Musikalisch bietet die Gemeinde im Herzen Hagens unter anderem jeden zweiten Samstag eine Matinee zur Marktzeit, die der Organist Martin Brödemann organisiert und die von Katharina Eßer in die Andacht zur Marktzeit eingebunden werden. Die traditionellen und über die Stadtgrenze hinaus bekannten Freitagskonzerte organisiert der Kantor Frank Förster mit viel Erfolg.

"Mit unserem kulturellen Angebot wollen wir erreichen, dass die Kirche zu einem Anlaufpunkt mitten in der Stadt wird“, sagt Katharina Eßer. „So wie Kultur nicht aus dem Leben wegzudenken ist, soll es selbstverständlich werden, dass sich die Menschen hier begegnen – nicht nur im Gottesdienst.“ Um das zu erreichen, setzt die Theologin auch auf Netzwerkarbeit und Kooperationen – zum Beispiel mit dem Hagener Stadttheater.

Ein Höhepunkt in diesem Jahr: sollte es die Corona-Situation erlauben, steht für den Dezember nach 2019 wieder die Grobschnitt Acoustic Party im Kalender, eine dreistündige emotionale Reise durch die fast 50-jährige Musikgeschichte der Band mit vielen bekannten Song-Klassikern der Alben aus der Zeit von 1972 bis 1989.

„Wie man sieht: Wir sind sehr offen und möchten ausstrahlen, dass wir in der Johanniskirche vieles möglich machen können“, sagt Katharina Eßer, die sich sicher ist, „Hagen in Zukunft mit dem Programm in der Johanniskirche weiter überraschen zu können.“

Infos zu den Veranstaltungen gibt es im Stadtkirchenmagazin, auf Instagram (@johanniskirchehagen) und Facebook (@johanniskircheSKG), über die Homepage der Gemeinde (skghagen.de) und über den Newsletter der Gemeinde.

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