Hagener Gospelfestival feiert 20-jährige Erfolgsgeschichte

Sein 20-jähriges Jubiläum hat jetzt das Hagener Gospelfestival mit einem großen Konzert in der Pauluskirche in Wehringhausen gefeiert. Das Konzept des Festivals ist über die Jahre gleich geblieben.

Mit Malcolm Chambers aus Schweden leitete einer der aktuell angesagtesten Chorleiter den Festivalchor (Fotos: Heike Wippermann).

Musikalisch hervorragende Workshop-Leiter mit Spaß an dieser Form der Chorarbeit leiten den Workshop. Dabei gibt es gute Gelegenheiten für Begegnungen zwischen den Workshop-Phasen. Gospelchöre aus der Region und darüber hinaus sind eingeladen, beim Festivalkonzert eine Kostprobe ihres Könnens zu geben. Der Festivalchor beschließt am Ende das Festival.

Das Jubiläums-Konzert begann mit einem Auftritt der Academy Gospel Singers unter der Leitung von Tine Hamburger. Der Chor ist noch recht neu – doch die Aufregung war nur während der ersten Takte zu spüren. Der Chor legte einen guten Auftritt hin, der mit entsprechendem Applaus vom Publikum belohnt wurde. Als nächstes kündigte der Moderator, Jugendreferent Stefan Larisch, eine außergewöhnliche Formation an. „ChoirlessToday“,  also die Sängerinnen und Sänger, die ohne eigenen Chor am Workshop teilgenommen hatten, präsentierten den Gospel „Bless the Lord, oh my soul“ hören, den sie erst eine Stunde vor Konzertbeginn mit Markus Wessel eingeübt hatten. Das Publikum bekam dabei die Gelegenheit, mitzusingen und trug mit zur guten Stimmung des Konzerts bei.

Die New City Voices aus Wuppertal zeigten eine großartige musikalische und choreografische Darbietung.

Mit Sing4Soul aus Hemer unter der Leitung von Matze Bölker kam dann ein Chor auf die Bühne, der bereits 2014 beim Festivalkonzert mitwirkte. Mit klangvoll vorgetragenen Gospels wie „Who cares“, „He kept me“ und „Through it all“ konnte Sing4Soul die Zuhörer begeistern.

Nach der Pause eröffneten die New City Voices aus Wuppertal den zweiten Teil des Konzerts. Ebenfalls unter der Leitung von Tine Hamburger zeigte dieser Chor eine großartige musikalische und choreografische Darbietung, die von balladenartigen Passagen, bis hin zu rhythmisch starken Up-Tempo-Nummern ein breites Spektrum aus Gospels und Traditionals zeigte.

Als letzter Einzelchor trat dann der einzige Hagener Gospelchor auf. Auf höchstem Niveau zeigte Kreuz&Quer, wie stark und vielfältig sein musikalisches Repertoire ist. Mit spannenden und überraschenden Arrangements trug er sowohl Gospelmusik, als auch popmusikalische Stücke, wie Cohens „Halelujah“ und „Fix it“ von Coldplay vor. Leicht ließ sich für die Zuhörer nachvollziehen, warum es dieser Chor unter der Leitung von Susanne Brinkmann bei den Besten Chören im Westen (WDR) in die Endausscheidungen geschafft hatte. Unter großem Applaus konnten die KuQies, wie sie sich auch selbst nennen, im Altarraum auf die anderen 150 Workshop-Teilnehmer warten, die mit ihnen gemeinsam den Festivalchor bildeten.

Sing4Soul aus Hemer begeisterten mit klangvoll vorgetragenen Gospels wie „Who cares“, „He kept me“ und „Through it all“.

Mit Malcolm Chambers aus Schweden kam dann einer der aktuell angesagtesten Chorleiter auf die Bühne. Er hatte bereits zwei Tage lang einen fröhlichen und kreativen Workshop für die Festivalteilnehmer gestaltet. Begleitet wurde er von Claus Feldmann, einem renommierten Pianisten aus Hannover und einer Band, die extra für das Festival zusammengestellt worden war. Den Zuhörern wurde zum Abschluss des Konzerts mit Gospels, wie „Song of Elijah“ , „Emmanuel“  und dem Pop-Song „Happy“ noch einmal ein begeisterndes und vielfältiges Programm geboten.

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