Gemeinde dankt mit Kronenkreuz

Ihre Wurzeln in der Gemeinde schlugen sie einst bei „Tante Matta“ (Martha Himmringhaus) im Kindergottesdienst. Nun dürfen sie sich über die Verleihung des goldenen Kronenkreuzes der Diakonie freuen: Irmhild Kessler (76) und Annegret Lüder (73) sind jetzt in der evangelischen Stiftskirche St. Marien für ihre langjährige Mitarbeit im diakonischen Bereich mit der Brosche des Kronenkreuzes in Gold belohnt.

Mit dem Kronenkreuz in Gold ausgezeichnet: Annegret Lüder (3. v. links) und Irmhild Kessler (5. v. links) mit Pfarrerin Karin Erteld (Mitte), Superintendentin Verena Schmidt (4. v. rechts) und weiteren Besuchern des feierlichen Gottesdienstes.

Alle Plätze der evangelischen Stiftskirche waren belegt, das Interesse war groß. Nicht nur Familie und Freunde der beiden Geehrten nahmen am Gottesdienst teil, sondern auch das Presbyterium und der Seniorenkreis, Vertreter der katholischen Nachbargemeinde sowie unter anderem  Verena Schmidt, Superintendentin des Kirchenkreises Hagen, und der Vize-Bürgermeister der Stadt Herdecke, Dr. Georg Torwesten.

Über 40 Jahre haben sich Irmhild Kessler und Annegret Lüder mit ihrer regelmäßigen Präsenz, mit Haus- und Krankenbesuchen, mit der Organisation zahlreicher Himmelfahrtskaffees, der Mitgestaltung von Gottesdiensten, der Mitarbeit im Kirchbauverein und vielem mehr ins Gemeindeleben eingebracht. „Dazu zählte auch der Dienst an Tasse und Teller. So etwas wie Feierabend kannten die beiden nicht“, erzählte Pfarrerin Karin Erteld.

Die Arbeit bei der Frauenhilfe und vor allem die zahlreichen persönlichen Gespräche, um Menschen Unterstützung zu geben, hätte scheinbar nie ein Ende genommen, so Karin Erteld weiter. „Das Kronenkreuz ist ein Ehrenzeichen. Eine Wertschätzung für Treue im Dienst für Gott, damit möchten wir Ihnen danken“, würdigte die Pfarrerin die beiden engagierten Gemeindemitglieder.

Für Annegret Lüder hatte dieser Tag noch eine weitere wichtige Bedeutung, weil es der Geburtstag ihrer Mutter Helga Hoffmann war, die den Seniorenkreis einst gemeinsam mit Waltraud Schmidt gegründet hatte. Vor über vier Jahrzehnten schon übernahm Annegret Lüder die Leitung dieser munteren Truppe.

Am Ende des Gottesdienstes wandten sich die beiden geehrten Frauen an die Gottesdienstbesucher. "Wir bedanken uns für die schönen und guten Zeiten mit der Gemeinde, aber auch für die schlechten und schwierigen“, so Annegret Lüder. Am Ende des Gottesdienstes betonte Karin Erteld: „Das Kronenkreuz ist ein Zeichen des Danks für den langjährigen Einsatz in der Gemeinde, kein Orden. Diesen Dank haben Annegret Lüder und Irmhild Kessler sich mehr als verdient.“

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