Ein besonderes "Ja"

Christin Hick ist in Breckerfeld kein neues Gesicht. Die junge Pfarrerin lebt und arbeitet schon seit Oktober 2017 in der Hansestadt. Als sie hier startete, hieß sie noch Christin Klein. Seit Mai 2020 ist sie als Inhaberin der 1. Pfarrstelle mit 50 Prozent in der Gemeindearbeit und mit 50 Prozent als Lehrerin an der St.-Jacobus-Schule tätig. Sie hat geheiratet und einen Sohn bekommen. Ihr Mann Steven wird voraussichtlich zum 1. April seinen Probedienst in Breckerfeld antreten.

Pfarrerin Christin Hick (vorne Mitte) ist von Superintendent Henning Waskönig (vorne rechts) nun offiziell in ihr Amt als Gemeindepfarrerin in Breckerfeld eingeführt worden. Zu den ersten Gratulanten zählten neben ihrem Kollegen Pfarrer Paul Diehl (vorne links) auch die Mitglieder des Presbyteriums. Foto: Kristina Hußmann

Dass Christin Hick für fast drei Jahre ohne offizielle Einführung gewirkt hat, war vor allem der Corona-Pandemie geschuldet. „Jetzt endlich können wir es nachholen“, so ihr Kollege Pfarrer Diehl am vergangenen Sonntag zu Beginn des Gottesdienstes, in dem Sie von Superintendent Henning Waskönig in ihr Amt als Gemeindepfarrerin der Ev. Jakobus-Kirchengemeinde in Breckerfeld eingeführt worden ist. „Dieser Tag bedeutet mir wirklich sehr viel“, so die Pfarrerin, die bei diesen Worten in eine voll besetzte Kirche blicken kann.

„Du sagst noch einmal öffentlich Ja zu deinem Dienst in dieser Gemeinde: in der Kirchengemeinde und in der Schulgemeinde. Und auch die Gemeinde sagt laut und deutlich Ja zu dir“, so Superintendent Henning Waskönig in seiner Ansprache. Durch den zeitlichen Abstand zu ihrem Dienstantritt sei dieses Ja der Gemeinde ein besonderes. „Denn die Menschen hier kennen dich bereits seit geraumer Zeit. Ihr Ja ist also nicht bloß ein Ausdruck der Hoffnung: Ja, es möge doch gut miteinander werden. Das Ja der Menschen hier darfst du also ruhig persönlich nehmen. Sie wissen, wer du bist und wie du bist. Und deshalb sagen sie Ja.“

Bevor Christin Hick nach Breckerfeld kam, absolvierte sie ihr Vikariat in der Evangelischen Kirchengemeinde Syburg-Auf dem Höchsten in Dortmund. Studiert hat sie in Wuppertal, Bonn und Bochum. Geboren und aufgewachsen ist sie in Haßlinghausen. Zu ihren Arbeitsbereichen in der Breckerfelder Gemeinde gehören neben der Konfirmandenarbeit, Gottesdiensten und Kasualien die Bereiche Kirchenmusik und Ökumene. „Seit dem 1. Januar bin ich außerdem Vorsitzende des Presbyteriums.“

„Ich weiß, dass du mit großer Freude und mit viel Herzblut hier vor Ort als Pfarrerin arbeitest“, so der Superintendent. „Und ich weiß, dass der Dienst zuweilen echt anstrengend ist. Das darf auch so sein. Wir leben in herausfordernden Zeiten. Und deshalb danke ich dir, dass du dabei bist und deine Gaben, deine Fähigkeiten in diese Kirche einbringst.“

Für die junge Familie Hick steht in Kürze der Umzug ins Pfarrhaus an. Neben den beruflichen und familiären Aufgaben müssen die Kisten gepackt werden. „Ihr habt viel zu erledigen“, so Pfarrer Paul Diehl. „Ich wünsch euch, dass euch bei allem immer genug Luft zum Atmen bleibt.“

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