Bahnhofsmission öffnet die Türen wieder

Die Bahnhofsmission Hagen ist ab Montag, 18. Oktober, wieder täglich von 8 bis 17 Uhr geöffnet. Bis dato haben sich die Ehrenamtlichen der Bahnhofsmission der Diakonie Mark-Ruhr in erster Linie auf den Bahnsteigen präsent gezeigt.

Haben sich über die Arbeit der Bahnhofsmission Hagen ausgetauscht: (von links) Dieter Bress, Eduard Mandt, Klaus-Dieter Kottnik, Heidrun Schulz-Rabenschlag und Ilona Ladwig-Henning.

Von der Arbeit vor Ort hat sich jetzt der Vorsitzende der Bahnhofsmission Deutschland e.V. überzeugt. Klaus-Dieter Kottnik wurde dazu von den Verantwortlichen und Ehrenamtlichen in der Bahnhofsmission auf Gleis 8/10 am Hagener Bahnhof empfangen. „Mein Augenmerk liegt besonders auf der Qualität, unsere Standards sehe ich hier mehr als erfüllt“, lobte er.

Auf die Frage nach der Anzahl der Ehrenamtlichen in der Bahnhofsmission konnte Einrichtungsleitung Ilona Ladwig-Henning berichten, dass es aktuell 20 Ehrenamtliche gibt.“ Während der Coronapandemie haben sich die Ehrenamtlichen durchgängig auf den Bahnsteigen und im Quartier um den Bahnhof präsent gezeigt. „Zudem haben wir mit unserem ‚Bollerwagen‘ warme Getränke ausgegeben und unsere Dienstleistungen angeboten“, berichtet Eduard Mandt, der seit 17 Jahren für die Bahnhofsmission ehrenamtlich tätig ist.

Ehrenamt und Hobby verbindet Lothar Kasper mit seiner Aufgabe: „Zugfahren begeistert mich schon immer“ - und so ist er besonders gerne in der Reisebegleitung tätig, „zudem kann man dort Kolleg*innnen anderer Bahnhofsmissionen kennenlernen und sich austauschen.“ Noch neu im Team der Ehrenamtlichen ist Dieter Bress, der seine Ideen auch in die Öffentlichkeitsarbeit einbringt, „Wir haben ein großartiges Leitbild, die Menschen müssen mehr über unsere bedarfsorientierte Hilfe erfahren.“

Ilona Ladwig-Henning wies darauf hin, dass die Bahnhofsmission Hagen ab dem 18. Oktober wieder täglich in der Zeit von 8 bis 17 Uhr für Besucher*innen öffnet. Zudem werden noch Ehrenamtliche Mitstreiter*innen gesucht, die sich gerne unter der Rufnummer 02331.23340 bewerben können.

Klaus-Dieter Kottnik zeigt sich beeindruckt vom Engagement und verabschiedet sich mit den Worten: „Auf die Bundesebene nehme ich mit, dass die Einbindung in die Strukturen der Bahnhöfe bundesweit standardisiert werden sollte und die Einrichtung einer digitalen Ideenbörse der Bahnhofsmissionen.“

 

Hintergrund:
Bahnhofsmissionen sind zentrale Knotenpunkte der sozialen Hilfe. Die Bahnhofsmissionen helfen jedem: Sofort, ohne Anmeldung, ohne Voraussetzungen erfüllen zu müssen und gratis. Die Bahnhofsmission der Diakonie Mark-Ruhr bietet unbürokratische Hilfe ganz unabhängig von Portemonnaie, weltanschaulichen oder religiösen Überzeugungen. Zu den Angeboten gehören insbesondere Reisehilfen, Beratung und Gespräche z. B. in prekären Situationen, praktische Hilfen sowie Vernetzung und Vermittlung in weitergehende Hilfen. Das Angebot ist niedrigschwellig und zu folgenden Zeiten erreichbar: Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr.

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