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11. April 2024

Vortrag zum Schutz vor Betrugsmaschen

Um den Schutz vor Telefonbetrug und Internetkriminalität ging es jetzt bei einer Fachveranstaltung des Ausschusses Seelsorge und Beratung des Evangelischen Kirchenkreises Hagen in der Johanniskirche am Hagener Markt. Fachtage zu unterschiedlichen Themen werden in diesem Arbeitsbereich in regelmäßigen Abständen angeboten und richten sich vor allem an ehrenamtlich Tätige aus den verschiedenen Seelsorge- und Beratungsbereichen.

Zum Ausschuss für Seelsorge und Beratung gehören (von links) Pfarrer Ingo Janzen (Notfallseelsorge), Pfarrer Jürgen Krullmann (Krankenhausseelsorge), Pfarrerin Juliane im Schlaa (Gemeindeseelsorge), Andrea Strehl (Hospizdienst), Andrea Bilstein-Raum (Beratungsstellen SichtWeise und ZeitRaum) und Dr. Stefan Schumacher (Telefonseelsorge). Pfarrerin Christine Brokmeier (Gehörlosenseelsorge) fehlt. Martina Rychlik (Hagener Polizei) referierte zum Thema. Foto: Kristina Hußmann

Zu dem aktuellen Thema stellte Martina Rychlik von der Dienststelle Kriminalprävention der Hagener Polizei die gängigsten Betrugsmaschen vor – vor allem, um aufzuzeigen, wie man sich und andere schützen und sensibilisieren kann. „Jeder hat schon einmal von Enkeltricks und Schock-Anrufen gehört, bei denen zum Beispiel vermeintliche Angehörige um Geld bitten, um die Kaution bei der Polizei bezahlen zu können“, beschrieb die Expertin eine Masche, „mit der die Betrüger immer wieder erfolgreich sind – auch in den vergangenen Wochen hier in Hagen.“

Ihre Informationen über Methoden und Formen ergänzte Martina Rychlik mit kurzen Filmen und Tonaufnahmen, die von der Polizei zur Sensibilisierung und Aufklärung eingesetzt werden. „Wenn man das hört oder sieht, wird schnell klar, wie professionell vorgegangen wird.“ Nicht nur Seniorinnen und Senioren würden in diesem Zusammenhang zu Opfern. „Grundsätzlich empfehlen wir, SMS oder andere Nachrichten dieses Inhalts zu löschen, Telefonate dieser Art einfach zu beenden und vor allem, niemanden in die Wohnung oder vor der geöffneten Tür warten zu lassen.“

Weitere Informationen zum Thema und zum Beispiel auch zu der Möglichkeiten, sich von der Polizei in Sachen Einbruchsschutz beraten zu lassen, finden sich auf der Homepage der Hagener Polizei unter https://hagen.polizei.nrw/hagen-praevention

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