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25. September 2019

PeeGees und Queerubim gestalten Gottesdienst

Zu einem besonderen Gottesdienst lädt die Evangelische Paul-Gerhardt-Gemeinde für Sonntag, 29. September, um 11.15 Uhr in die Boelerheider Kirche ein. Besonders ist der Gottesdienst deshalb, weil gleich zwei Chöre die musikalische Gestaltung übernehmen. Die PeeGees – zur Gemeinde gehörend – treten zusammen mit der Formation „Queerubim“ auf.

Der Name des Chores - Queerubim - ist eine Kombination der biblischen Cherubim (eine der biblischen Engelscharen) und dem englischen „queer“ – darin steckt die ganze Palette des Regenbogens: lesbisch, schwul, bi, inter und trans*.

Beide Chöre tragen dabei ihre Lieblingsstücke vor, werden aber auch präsentieren, was sie gemeinsam an dem vorangeschalteten Chorwochenende erarbeitet haben.

Queerubim ist ein überregionales a-capella-Chorprojekt, das bereits 2005 beim Kongress zur Vernetzung christlicher Lesben- und Schwulengruppen entstanden ist, und das sich vorrangig mit geistlicher Chorliteratur beschäftigt. Der Name ist eine Kombination der biblischen Cherubim (eine der biblischen Engelscharen) und dem englischen „queer“ – darin steckt die ganze Palette des Regenbogens: lesbisch, schwul, bi, inter und trans*.

Der Chor hat keinen festen „Wohnsitz“, sondern führt ein Nomadendasein. An vier bis fünf Projektwochenenden im Jahr kommen an wechselnden Orten in ganz Deutschland ca. 15 bis 25 sangesfreudige Menschen in variablen Besetzungen zusammen.

Das Repertoire reicht „queer durch den Gemüsegarten“ – vom altehrwürdigen Renaissance-Madrigal bis zu modernen Gospels und Spirituals – allerdings streng a capella ohne instrumentale Begleitung.

„Beide Chöre freuen sich schon sehr auf die gemeinsame Arbeit und den Auftritt im Gottesdienst“, sagt Thorsten Maruschke, Pfarrer der Paul-Gerhardt-Gemeinde. „Unser Chor wirkt als kommunikativer Brückenschlag“, so Queerubim-Leiter Tim Brügmann. „Ich liebe es besonders, wenn wir in ‚normaler‘ Umgebung singen, wo man nicht unbedingt einen queeren Chor erwartet. So können auch Menschen, die vielleicht ihren Lebtag noch keinen ‚echten‘ Schwulen, keine ‚echte‘ Lesbe zu Gesicht bekommen haben, uns eine ganze Zeit lang anschauen und dann nach Hause gehen mit dem vielleicht beruhigenden, vielleicht verwunderten Gefühl: die sind ja auch ganz normal...“.

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