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17. Dezember 2023

Mut-Mach-Steine als Wegbegleiter

Das Hagener Arbeitslosenzentrum der Diakonie Mark-Ruhr (HALZ) hat ein besonderes Projekt erfolgreich erarbeitet, um inmitten der globalen Unsicherheiten und Herausforderungen positive Energie zu verbreiten. In verschiedenen Einrichtungen für soziale Hilfen im Hagener Stadtzentrum wurden Mut-Mach-Steine verteilt, die 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Arbeitsgelegenheit zuvor über mehrere Monate mit der Hand bemalt haben.

Künstlerinnen und Künstler aus dem Hagener Arbeitslosenzentrum (HALZ) der Diakonie Mark-Ruhr haben ihre handbemalte Mut-Mach-Steine unter anderem auch an Ilona Ladwig-Henning von Luthers Waschsalon (2. v. l.) übergeben.

Die liebevoll gestalteten Steine sind mit positiven Botschaften verziert, die nun von den Künstlerinnen und Künstler selbst unter anderem in Luthers Waschsalon, der Bahnhofsmission, Pflege und Krebsberatungsstelle oder der Schuldnerberatung verteilt wurden. „Die Steine sind für die Ehrenamtlichen in den Einrichtungen gedacht“, erklärt Corinna Wahlen-Neider vom HALZ. Jeder, der einen solchen Stein erhält, darf ihn als persönlichen Begleiter behalten.

Die Aktion sei eine Initiative, um den Menschen in Hagen inmitten der Unsicherheiten „ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern“. Ilona Ladwig-Henning, Einrichtungsleiterin von Luthers Waschsalon, war bei der Übergabe der Mut-Mach-Steine dabei: „Herzlichen Dank an die Sie für die Umsetzung dieser herzerwärmenden Idee." Dabei haben die kreativen Köpfe im HALZ ganze Arbeit geleistet: Insgesamt sind über 200 dieser kleinen Kunstwerke entstanden. „Wir hatten sehr viel Spaß bei der Gestaltung und freuen uns, dass die Idee so gut ankommt“, berichtet eine der sichtlich stolzen Teilnehmerinnen.  Die Mut-Mach-Steine können in Geldbörsen, Hosentaschen, Rucksäcken und mehr zu persönlichen Begleitern werden.

Unerwartete Brisanz erhielt die Aktion mit der völlig überraschenden Mitteilung des Jobcenters, dass die Maßnahme im Jahr 2024 nicht fortgesetzt werden kann. Hintergrund ist die Kürzung der Bundesmittel und die Notwendigkeit der Priorisierung von Aufgaben innerhalb der Jobcenter. Mit Bedauern blickt Corinna Wahlen-Neider auf die Menschen, die von dieser Entscheidung betroffen sind: „Die Maßnahme im HALZ, hat den langzeitarbeitslosen Menschen nicht nur Beschäftigung, sondern auch Tagesstruktur, Selbstwirksamkeitserleben und damit eine Teilhabe am Gemeinschaftsleben ermöglicht.“ Die Diakonie Mark-Ruhr bedauert, dass gerade Menschen, die mehr Zeit und Unterstützung benötigen nun durch die Arbeitsgelegenheiten nicht mehr versorgt werden können.“

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