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Erste Kreissynode in diesem Jahr hat getagt

Die erste Tagung der Kreissynode im Evangelischen Kirchenkreis Hagen in diesem Jahr hat jetzt im Martin-Luther-Haus der Evangelischen Jakobuskirchengemeinde Breckerfeld stattgefunden. Katharina Eßer, Pfarrerin der Stadtkirchengemeinde, hielt als Synodalpredigerin den Gottesdienst, der traditionell vor den Verhandlungen steht.

Neben Superintendentin Verena Schmidt (vorne Mitte) gehören (von links) Pfarrer und Synodalassessor Henning Waskönig, Frank Schasse, Pfarrerin Dr. Christine Kress, Inge Schnittker, Almut Mittelbach und Wolfram Regeniter zum Kreissynodalvorstand. Foto: Kristina Hußmann

Auf der Tagesordnung stand neben dem Bericht der Superintendentin Verena Schmidt, einigen Nachwahlen und landeskirchlichen Vorlagen zum Beispiel auch ein Infoblock aus den Kitas. Die Einrichtungen haben im vergangenen Jahr gemeinsam mit der Diakonie Mark-Ruhr intensiv an einem gemeinsamen Erscheinungsbild der evangelischen Kindertageseinrichtungen gearbeitet. Das erste Ergebnis, ein neuer Kita-Flyer für jede Einrichtung, der im Design sowohl die Einheit als auch die Vielfalt erkennbar macht, wurde im Rahmen der Synode präsentiert – das Konzept dahinter kurz vorgestellt.

Neben dem Pfarrstellenbesetzungsgesetzt, Stellungnahmeverfahren zu Ehe und Trauung und Abendmahl und der Bewertung eines Jugendkonzeptes ging es neben anderen Themen auch um die Strukturentwicklungen im Kirchenkreis. In diesem Zusammenhange berichteten die Pfarrerinnen und Pfarrer aus den gebildeten Kooperationsräumen.

Der Kooperationsraum Hagen-Nord zum Beispiel, zu dem fünf Gemeinden gehören, hat in einem ersten gemeinsamen Gemeindebrief deutlich gemacht, wie fruchtbar die Zusammenarbeit inzwischen ist. „Wir wollen eine Kirchengemeinde werden“, so Henning Waskönig, Pfarrer der Jakobuskirchengemeinde in Helfe und als Synodalassessor der Stellvertreter der Superintendentin, der für diesen Kooperationsraum berichtete. Die anderen Vertreter sprachen von „großer Offenheit“ und vielen „konstruktiven“ Ideen und Entwicklungen. Superintendentin Verena Schmidt dankte in diesem Zusammenhangen allen, die für diese Entwicklung „gearbeitet, argumentiert und Gefühle zugelassen und aufgefangen haben.“

Ihren Bericht schloss sie mit folgenden Gedanken: „Wir schauen auf eine unruhige Gegenwart, in einen ungewissen Zukunft. Das betrifft auch unsere Kirche. Aber: Jede und jeder von uns hat das Erleben und die Momente vor Augen, die uns tragen und zeigen können, dass Gott hier sein muss.“

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