Archiv

Jahr: Monat:
07. November 2023

Besonderer Gottesdienst zum 120. Kirchengeburtstag

Zu einem besonderen Gottesdienst lädt die Ev. Lydia-Kirchengemeinde für Freitag, 10. November, um 18 Uhr in die Kreuzkirche, Kirchbergstr. 1, in Hagen Vorhalle ein. Die Kreuzkirche wird in diesem Jahr 120 Jahre alt. Diesen Kirchengeburtstag möchten die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammen mit vielen Menschen feiern, die in und an der Kreuzkirche gute Gemeinschaft erlebt haben und sich daran gerne erinnern.

Der Kirchturm der Kreuzkirche ist von fast überall in Vorhalle zu sehen.

In dem Festgottesdienst am 10. November können alle, die möchten, ihre Erinnerungsfotos im Zusammenhang mit der Kreuzkirche präsentieren. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, Bilder oder Kopien von Bildern mitzubringen, die zeigen, was in den vergangenen Jahren in und an der Kreuzkirche los war. Nach dem Gottesdienst ist noch Gelegenheit, zu verweilen und sich über Erlebnisse auszutauschen. Dazu wird in der Kirche zu gemeinsamem Essen und Trinken eingeladen.

 

Zur Geschichte der Kreuzkirche in Vorhalle

Seit Januar 2021 ist die Ev. Kirchengemeinde Vorhalle ein Teil der Ev. Lydia-Kirchengemeinde Hagen. Der Kirchturm der Kreuzkirche ist von fast überall in Vorhalle zu sehen. Die Kirche ist 1903 erbaut worden, überraschenderweise in West-Richtung. Die meisten Kirchen werden traditionell so gebaut, dass der Altar in Richtung Osten zeigt. Dahinter steht die althergebrachte Vorstellung, dass der eines Tages wiederkommende Christus von Osten her seiner Gemeinde entgegengehen wird und die Gemeinde sich bei ihren Gottesdiensten schon jetzt darauf ausrichtet.

Als die Kreuzkirche gebaut wurde, hat man sich entschieden, so zu bauen, dass der Altar nicht nach Osten, sondern nach Westen zeigt. Die Kirchentür ist dadurch in Richtung Ortszentrum, in Richtung der Menschen ausgerichtet. Ein deutliches Symbol: Kirche ist für die Menschen da, will einladend und offen sein.

Nachdem die Kirche im Februar 1945 bei einem Bombenangriff zerstört und in der Nachkriegszeit wieder aufgebaut wurde, fand 1968/69 eine Renovierung und Umgestaltung der Kirche statt. Der Künstler Karl Hellwig aus Haßlinghausen entwarf neue bleiverglaste Fenster für den Altarraum, die in abstrakter Weise die Trinität abbilden. Von ihm sind auch das Bronzekreuz, die Taufschale und die beiden Bronzeleuchter sowie die später gestiftete Portaltür mit einer Abbildung des Lebensbaumes.

Cookie Hinweis
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Nutzung dieser Cookies zu. Siehe auch unsere Datenschutzhinweise
Zur Kenntnis genommen