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16. Oktober 2023

Aktion „Schau hin bei Menschenhandel!“ in der Hagener City

Jedes Jahr werden weltweit Millionen Menschen - Erwachsene und Kinder - verkauft und in der Zwangsprostitution, Arbeit, Bettelei und anderem ausgebeutet. Die Expertinnen und Experten der Fachberatungsstelle „Opfer von Menschenhandel“ der Diakonie Mark-Ruhr wissen, dass das auch in Hagen geschieht. Zum Europäischen Tag gegen Menschenhandel am Mittwoch, 18. Oktober, beteiligt sich die Fachberatungsstelle an der landesweiten Aktion „Schau hin bei Menschenhandel“ mit einer Aktion in der Hagener Innenstadt vor dem C&A-Gebäude.

Margarete Kummer (rechts) und Eva Kleine (links) von der spezialisierten Fachberatungsstelle für Opfer von Menschenhandel machen am 18. Oktober in der Hagener Innenstadt mit einer besonderen Aktion auf ihre Arbeit aufmerksam.

Acht landesgeförderten Fachberatungsstellen für Opfer von Menschenhandel unterstützen gemeinsam die Kampagne „Blue Blindfold“. Diese Kampagne soll Menschen ermutigen, ihre Augen nicht vor Menschenhandel zu verschließen (weitere Informationen gibt es unter www.blueblindfold.ie).

„Schau hin bei Menschenhandel“ findet am 18. Oktober in diesen acht NRW-Städten gleichzeitig statt. Dabei werden Passant*innen und Passanten dazu aufgerufen, sich mit einer Augenbinde oder mit Händen vor den Augen für fünf bis zehn Minuten schweigend hinzustellen und zu verharren. In Hagen wir die Aktion um 12 Uhr und um 12.30 Uhr vor dem C&A-Gebäude in der Hagener Innenstadt (Ecke Elberfelder Straße/Adolf-Nassau-Platz) stattfinden.

„Jeder kann mitmachen und auf die Problematik des Menschenhandels hinweisen“, erklären Eva Kleine und Margarete Kummer, Mitarbeiterinnen der Diakonie-Fachberatungsstelle. Außerdem wird an diesem Tag zwischen 11 und 13 Uhr an einem Infostand über Menschenhandel, insbesondere über Zwangsprostitution, informiert, dafür sensibilisiert und über die Hilfsmöglichkeiten aufgeklärt. „Jeder Fall von Menschen- und Frauenhandel ist einer zu viel. In unserer Gesellschaft wird Menschenhandel leider wenig wahrgenommen“, sagen Eva Kleine und Margarete Kummer.

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