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30. April 2024

Abschied von Nina Meida Saragih

Mit einem Gottesdienst in der Pauluskirche in Wehringhausen ist Nina Meida Saragih jetzt von einem Team um Superintendent Henning Waskönig aus dem Evangelischen Kirchenkreis Hagen verabschiedet worden. Die junge Pfarrerin aus Indonesien hat für ein Jahr hier gelebt und gearbeitet und „der Partnerschaft mit der Simalungun-Kirche ein weiteres Gesicht gegeben“, sagt Pfarrer i. R. Martin Schwerdtfeger, der Nina Saragih unter anderem beim Deutschlernen geholfen hat. „Ich bin sehr dankbar, dass ich hier sein und viele tolle Erfahrungen machen durfte“, so die 34-Jährige.

Mit einem Gottesdienst in der Pauluskirche in Wehringhausen ist Nina Meida Saragih (vorne Mitte) jetzt von einem Team um Superintendent Henning Waskönig (vorne, 2. v. rechts) aus dem Evangelischen Kirchenkreis Hagen verabschiedet worden.

Nina Meida Saragih hat an der Hochschule in Medan Theologie studiert und in Indonesien zuletzt im Synodenbüro der Simalungun-Kirche gearbeitet. Der Umweltschutz und Arbeit mit Menschen mit Behinderungen liegen ihr besonders am Herzen. In Hagen hat die 34-Jährige vor allem in der Gemeinde in Haspe und in der Paulusgemeinde mitgearbeitet.

Insbesondere bei den Kindergottesdiensten und dem Konfirmationsunterricht hat sie ihre Kolleginnen und Kollegen unterstützt. „Auch bei den Frauentreffen und Seniorengruppen bin ich dabei gewesen“, so die Theologin, die außerdem im Team der Grünen Damen im Agaplesion Klinikum Hagen mitgewirkt hat. Gewohnt hat Nina Saragih in Wehringhausen. „Es hat mir gut gefallen dort.“

Ein wenig Zeit habe sie natürlich schon gebraucht, um sich umzustellen und an „das Leben, die Kultur und auch an das Essen und das Wetter in Deutschland zu gewöhnen.“ Rückblickend könne sie sagen: „Ich fühlte mich hier sehr willkommen und habe sehr viel Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit und Unterstützung erfahren.“

Neben Hagen habe sie viel von Deutschland kennenlernen dürfen: Berlin, Köln, Nürnberg, Eisenach und noch andere Städte. „Ich werde das alles sehr vermissen“, sagt die junge Pfarrerin, die sich auf der anderen Seite „sehr auf ihre Familie und auf ihren Hund freut.“

Vielleicht werde sie eines Tages wieder nach Deutschland kommen. „Und ein bisschen was nehme ich von hier auch mit nach Indonesien“, sagt die Pfarrerin. „Das Rezept für den Apfelkuchen zum Beispiel, den ich mit Elke Schwerdtfeger gebacken habe, als ich erst ein paar Tage hier war, und der zu meinem Lieblingsgericht geworden ist."

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