12. Hagener "Gottesdienst für die Unbedachten"

Der nun schon zwölfte Hagener "Gottesdienst für die Unbedachten" findet am Donnerstag, 17. Oktober, um 17 Uhr in der katholischen St. Marienkirche statt. Im Anschluss an den Gottesdienst ist bei Kaffee und Tee die Gelegenheit zu Gespräch und Austausch.

In dem Gottesdienst wird für jede Verstorbene und jeden Verstorbenen eine Kerze angezündet.

In Hagen werden in jedem Jahr annähernd 100 Menschen durch das Ordnungsamt bestattet, ohne dass Angehörige, Nachbar*innen oder Freund*innen dabei sind. In dem ökumenischen „Gottesdienst für die Unbedachten“ wird in besonderer Weise an diese Menschen gedacht. Ihre Namen werden genannt, und für jede Verstorbene und jeden Verstorbenen wird eine Kerze angezündet. Dazu laden die evangelische und die katholische Kirche und auch die Stadt Hagen ein.

Im Vorfeld werden die Namen in einer Traueranzeige in den Tageszeitungen veröffentlicht. Diese Menschen sind anonym bestattet worden, aber sie haben nicht anonym gelebt: Sie hatten Kolleg*innen, Nachbar*innen und Bekannte. Der Gottesdienst gibt auch denen, die die Verstorbenen gekannt haben, die Möglichkeit, ihrer zu gedenken und Abschied zu nehmen.

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