Synode stimmt für musikalische Neuausrichtung

10. Mai 2017

Bei der Sommersynode des Evangelischen Kirchenkreises Hagen am 10. Mai in der Evangelischen Christuskirchengemeinde in Hagen-Eilpe  haben die Synodalen für eine musikalische Neuausrichtung gestimmt.

Superintendentin Verena Schmidt (3. v. l.) und ihr Stellvertreter – Synodalassessor Henning Waskönig (4. v. l.) – nach der Synode mit dem Kreissynodalvorstand. Foto: Kristina Hußmann

Wenn Kreiskantor Manfred  Kamp in den wohlverdienten Ruhestand geht, soll neben den klassischen kirchenmusikalischen Angeboten in den verschiedenen Gemeinden des Kirchenkreises der Schwerpunkt auf die Popularmusik gelegt werden. Für diese Aufgabe wird der Kirchenkreis im Rahmen der Neubesetzung des Kreiskantorates eine hauptamtliche B-Kirchenmusikerin/einen hauptamtlichen B-Kirchenmusiker mit 50-prozentigem Stellenumfang suchen. "Klassische Kirchenmusik und Popularmusik sollen als gleichwertige Stilrichtungen etabliert werden", heißt es im Konzept für das Kreiskantorat.

Neben vielen internen und organisatorischen Entscheidungen und Berichten ging es auf der Kreissynode auch um die engere Zusammenarbeit der Kirchenkreise Hagen, Schwelm und Hattingen-Witten im Bereich der Erwachsenenbildung. Außerdem stellten die Kindergärten des Ev. Kirchenkreises Hagen ein gemeinsames Projekt zum Reformationsjubiläum vor. In Projektgruppen haben sie eigene Thesen erarbeitet, die in einer extra gefertigten Holzwand ausgestellt werden und in den kommenden Monaten durch die Gemeinden wandern sollen.

Superintendentin Verena Schmidt betonte in ihrem Bericht, dass es in Zukunft – im Zusammenhang eines immer größer werdenden Desinteresses für Kirche - verstärkt um neue Wege und Konzepte gehen werde. „Wir müssen uns mit Mut auf den Weg machen und dürfen nicht resignieren vor den diesen Entwicklungen“, so Verena Schmidt. „Der Einsatz für Friede und das Engagement im Sinne der Nächstenliebe bleiben unsere Kernaufgaben und machen unsere christliche Existenz aus.“