Susanne Weiling in ihr Amt eingeführt

Pfarrerin Susanne Weiling ist jetzt in die 1. Pfarrstelle der Christuskirchengemeinde in Eilpe eingeführt worden. Die Einführung erfolgte durch den Synodalassessor Henning Waskönig in einem Gottesdienst in der Christuskirche.

Pfarrerin Susanne Weiling (Reihe vorne, 3. v. r.) ist von Synodalassessor Henning Waskönig (4. v .r.) ihr ihr Amt als Gemeindepfarrerin der Christuskirchengemeinde in Eilpe eingeführt worden. Foto: Julian Leimann

Im Anschluss an den Gottesdienst lud das Presbyterium der Gemeinde zu einem gemeinsamen Empfang bei Kaffee und Kuchen in das Gemeindehaus ein.

Susanne Weiling war bisher zusammen mit ihrem Mann, Dr. Christoph Weiling, Pfarrerin in der Emmausgemeinde und zuständig für den Pfarrbezirk Holthausen. „Die zehn Jahre dort haben mir großen Spaß gemacht, und ich habe viele tolle Menschen kennengelernt, die mich in Eilpe ab und zu hoffentlich auch besuchen kommen“, erklärte Weiling. Auf Grund der sinkenden Gemeindezahlen und der veränderten Pfarrstellensituation musste sich die Pfarrerin nach einer neuen Stelle umsehen und so bot sich die nahegelegene Christuskirchengemeinde in Eilpe an.

Um sich für die Gemeindearbeit fit zu halten und für die kommenden Aufgaben bestmöglich vorbereitet zu sein, geht Pfarrerin Weiling, neben Wanderungen mit ihrem Mann, auch sehr gerne schwimmen. Außerdem möchte die Pfarrerin im kommenden Oktober mit ihrem Mann nach Namibia fliegen. „Wir haben vorher noch nie eine so weite Reise gemacht und freuen uns schon sehr“, schwärmte die Pfarrerin von ihren Reiseplänen.

Die Christuskirchengemeinde möchte sie besonders mit ihrer Kreativität bereichern. Durch ihre Vernetzung zu verschiedenen Künstlern in Hagen könnte sie sich vorstellen, in Bereichen der Kultur und Kunstarbeit Projekte in der Gemeinde zu entwickeln. Zusätzlich hätte sie großes Interesse daran, modernere Texte zu den Themen „Beten und Vergebung“ mit Gruppen zu behandeln. „Als Erstes muss ich natürlich alle kennenlernen, aber bisher kamen mir die Eilper sehr offen für neue Ideen vor“, sagte die frisch eingeführte Pfarrerin.

Aufgewachsen ist die inzwischen 50-Jjährige in Hamm, wo sie auch zur Schule ging und ihr Abitur machte. Es folgte das Studium der evangelischen Theologie in Münster und anschließend das Vikariat in Dortmund. „In der Zeit habe ich mich auch zu einem richtigen Dortmund-Fan entwickelt“, verriet Weiling, die bereits erfahren hatte, dass Fußball in der Eilper Gemeinde ein immer wiederkehrendes Thema ist.

Anschließend hat sie drei Jahre in der Stadtkirchengemeinde Hamm gearbeitet und war dort auch im Schulunterricht tätig. Nach zehn Jahren Emmausgemeinde führt ihr Weg schließlich nach Eilpe, wo sie, wie sie selbst sagte, „sehr herzlich“ empfangen wurde: „So einen tollen Start wünscht man sich natürlich und dafür bin ich der Gemeinde sehr dankbar.“

Der Dienstumfang von Susanne Weiling wird in der Christuskirchengemeinde 75 Prozent betragen. Die engagierte Seelsorgerin wird künftig gemeinsam mit Pfarrer Michael Dahme (Pfarrstellenumfang 50 Prozent) die Gemeinde leiten.