Menschen in Hagen feiern die Vielfalt

Bereits zum dritten Mal hatten Kirchen, freie Verbände und die Stadt Hagen zum Fest am Tag des Flüchtlings in der Interkulturellen Woche eingeladen - und mehr als 600 Bürgerinnen und Bürger haben an dem Fest in der und rund um die Johanniskirche am Hagener Markt teilgenommen.


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Mehr als 600 Besucher kamen zum Fest am Tag des Flüchtlings zur Johanniskirche am Hagener Markt.

Dass das Motto „Vielfalt verbindet“ in Hagen tatsächlich gefeiert werden kann, hat sich an vielen Stellen längst bewiesen. Denn die Zusammenarbeit der verschiedenen Träger in der Flüchtlings- und Integrationsarbeit funktioniert gut und viele Ehrenamtliche sind mit viel persönlichem Einsatz dabei.

Oberbürgermeister Erik O. Schulz betonte in seinem Grußwort den Dank an alle Engagierte. In einer Stadt, in der Menschen aus mehr als 130 Nationen zusammen leben, komme es darauf an, dass viele Menschen ein friedliches Zusammenleben in Vielfalt auch bewusst mitgestalten. Haupt- wie Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe wurden auch durch die Voten der Mitbürgerinnen und -bürger  gestärkt, die auf eine Fluchterfahrung zurückblicken können und sich nun ebenfalls ehrenamtlich engagieren: Sie bedankten sich herzlich für alle Hilfe und bestärkten andere Geflüchtete darin, ein klares Ziel für die Zukunft in Deutschland zu verfolgen. An diejenigen mit Vorurteilen oder Fremdenhass hatten sie eine ebenso klare Botschaft: Nehmt einfach alle Menschen zuerst als Menschen wahr, nicht als Deutsche oder Flüchtlinge!

Volker Salzmann von der Caritas, ehrenamtlicher Moderator, kam mit den vielen Künstler allen Alters und aus vielen verschiedenen Nationen auf der Bühne ins Gespräch: ein Chor aus der internationalen baptistischen Gemeinden Am Widey war dabei, eine Theatergruppe der AWO, das Ensemble „Brückenklang“ mit klassischen Instrumenten aus Deutschland und dem Nahen Osten, der Kinder- und Jugendzirkus Ratzfatz aus Bochum und das Ensemble Hammam Abbiad unter der Leitung von Maren Lueg aus Hagen.

Auf dem Marktplatz vor der Kirche gab es vor allem Kinderspielaktionen und in der Kirche gespendete Kuchen und selbst gekochtes Essen aus Integrationsprojekten. Allen Mitwirkenden gilt der große Dank der mehr als 20 Kooperationspartner dieses Festes!