Altenhilfe Haspe feierte Neujahrsgottesdienst mit Angehörigen

„Ich  möchte mich bei allen ganz herzlich bedanken, die das Leben unserer Bewohner reicher, bunter und schöner machen.“ Mit diesen Worten begrüßte Heike Ewerdwalbesloh die Gäste des Neujahrgottesdienstes im Ev. Alten- und Pflegeheim Haspe. Die Hausleiterin nutzte die Gelegenheit für einen Rückblick auf das vergangene Jahr:

Ein Höhepunkt war die Ferienfreizeit: Acht Bewohnerinnen aus verschiedenen Bereichen – darunter auch stark demente Menschen – fuhren mit fünf Mitarbeiterinnen nach Ahaus ins Münsterland. Die Woche auf einen umgebauten barrierefreien Gutshof war eine Bereicherung für alle, und es wurde manche neue Freundschaft geschlossen. Beim Sommerfest unter dem Motto „Die 50er Jahre“ gab die Tanzschule Christ eine Showeinlage. Die Tanzschule bietet Tanznachmittage für Menschen mit und ohne Demenz an, an denen das Altenheim am Mops regelmäßig teilnimmt. Aber auch die hauseigene Theatergruppe zeigte, wie engagiert und lebensfroh die Bewohner sind.

Abkühlungsmöglichkeiten beim heißen Sommerwetter war angesagt, wenn der Eiswagen des Eiscafés Collato aus Boele vor dem Haus hielt. Daneben gab es auch die Cocktail-Tage. Dann nämlich wurden zur Erfrischung von oben alkoholfreie Cocktails bei gleichzeitig kühlenden Fußbädern von unten angeboten. Im Sommer machten die Fotofreunde Schwelm Familienfotos. Dabei entstanden wunderschöne Erinnerungen für die Bewohner und ihre Angehörigen.

Durch die konzeptionelle Umgestaltung und durch zusätzliche Betreuungskräfte konnte das Freizeitangebot am Mops nochmals erheblich ausgeweitet werden. Besonders dabei ist das übergreifende Angebot, das sowohl demente als auch nicht demente Bewohner zusammenbringt. Da gibt es Wellnesstage, Ausflüge, Konzerte, das Mobile Museum oder den Mobilen Zirkus.

Gemeinsam mit der Stadt Hagen beteiligt sich das Altenheim Haspe an dem Projekt „Werdenfelser Weg“. Ziel ist, freiheitsentziehende Maßnahmen zu reduzieren bzw. völlig zu vermeiden. In der Weihnachtszeit gab es den alljährlichen CVJM-Basar mit dem Posaunenchor, der nach über 40 Jahren leider zum letzten Mal stattfand. Beim 2. Weihnachtsmarkt platze das Altenheim aufgrund der großen Besucherzahl aus allen Nähten. „Danke an alle, die sich 2015 oftmals über das erforderliche Maß engagiert haben“, so Heike Ewerdwalbesloh. „Dazu zählen neben den Mitarbeitenden insbesondere unsere Grünen Damen aber auch alle anderen Menschen, die mit helfenden Händen, lieben Worten und Verständnis unsere Arbeit unterstützen.“